Kommentare für Schachfieber http://www.schachfieber.de Sat, 21 Aug 2010 09:29:47 +0200 hourly 1 Kommentar zu Das doppelte Läuferopfer – Lasker, Miles, Owen und De Vere von Peter http://www.schachfieber.de/2010/08/19/das-doppelte-laeuferopfer-lasker-miles-owen-und-de-vere/comment-page-1/#comment-21 Peter Sat, 21 Aug 2010 09:29:47 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=1897#comment-21 Ein Stück Schachkultur, und ein richtig unterhaltsames dazu... Winzige Anmerkung: Ich denke, es muss bei der Partie von Noakh "Schwarz kann..." heißen nach dem Zug f6... Ein Stück Schachkultur, und ein richtig unterhaltsames dazu…

Winzige Anmerkung: Ich denke, es muss bei der Partie von Noakh “Schwarz kann…” heißen nach dem Zug f6…

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Kommentar zu Das doppelte Läuferopfer – Lasker, Miles, Owen und De Vere von robert http://www.schachfieber.de/2010/08/19/das-doppelte-laeuferopfer-lasker-miles-owen-und-de-vere/comment-page-1/#comment-20 robert Thu, 19 Aug 2010 15:40:07 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=1897#comment-20 Ein prächtiger Artikel, der zu weiteren Nachforschungen und Folgebeiträgen anregt! Das verzögerte doppelte Läuferopfer, wie es Garri in seiner Partie gegen Portisch (Niksic 1983) glänzend demonstrierte, ist eine Facette. Und dann noch die Frage: Welche Beispiele gibt es mit einem Opfer des Läufers zuerst auf g7 bzw. g2? Bin gespannt, welche weniger bekannte Beispiele zu diesem Motiv des doppelten Läuferopfers noch auftauchen. Ein prächtiger Artikel, der zu weiteren Nachforschungen und Folgebeiträgen anregt!

Das verzögerte doppelte Läuferopfer, wie es Garri in seiner Partie gegen Portisch (Niksic 1983) glänzend demonstrierte, ist eine Facette.

Und dann noch die Frage: Welche Beispiele gibt es mit einem Opfer des Läufers zuerst auf g7 bzw. g2?

Bin gespannt, welche weniger bekannte Beispiele zu diesem Motiv des doppelten Läuferopfers noch auftauchen.

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Kommentar zu Das Mousetrapper-Motiv von Anonymous http://www.schachfieber.de/2009/11/25/das-mousetrapper-motiv/comment-page-1/#comment-19 Anonymous Fri, 13 Aug 2010 23:16:33 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=653#comment-19 [...] [...] [...] [...]

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Kommentar zu Harry Potter – oder: Zauberschach für Muggel von wilhelm http://www.schachfieber.de/2010/08/04/harry-potter-oder-zauberschach-fuer-muggel/comment-page-1/#comment-18 wilhelm Fri, 06 Aug 2010 08:38:48 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=1619#comment-18 Danke für den Kommentar. Mir gefallen die Bücher auch besser als die Filme. So richtig erst ab Band 3. Die ersten beiden waren noch sehr einfach gestrickt. Aber natürlich voller Ideen. Vor kurzem habe ich "The Immortal Game" von David Shrenk gelesen. Er stellt die Frage, wie sich ein Spiel wie Schach über eineinhalb tausend Jahre erhalten konnte. Falls ich ihn richtig verstehe, lag und liegt das daran, dass Schach eine sehr vielseitige und fruchtbare Metapher ist. Z. B. wirkte es als Vermittler von mathematischem Wissen (Schach als Abakus), als Sinnbild der gesellschaftlichen Ordnung, in der jeder seinen Platz hatte, und vieles mehr. Shrenk formuliert das besser als ich es könnte, deshalb ein Zitat: "How could one game symbolize so many different entities, structures, relationships, notions? It largely came down to the fact that chess has been designed as a symbol to begin with. Out of the box, it came furnished with a wide variety of genetic attributes that lent themselves to an even wider variety of metaphorical implications: chess was a battle between two groups, each stratified by social ranking, contesting for domination over a finite piece of geography, interacting in a dynamic so complex it seemed to take on a life of its own, each army manipulated by a player, battling each other with wits rather than brawn, employing both tactics (short-term planing) and strategy (long-term planing), in a game that could never truly mastered. It was a long list of attributes, any combination of which could help fuel particular metaphors." Oder anders ausgedrückt: Kultuerell gesehen ist Schach vielleicht so eine Art Super-Spiegel, der offen ist für unsere verschiedensten Projektionen. Danke für den Kommentar. Mir gefallen die Bücher auch besser als die Filme. So richtig erst ab Band 3. Die ersten beiden waren noch sehr einfach gestrickt. Aber natürlich voller Ideen.

Vor kurzem habe ich “The Immortal Game” von David Shrenk gelesen. Er stellt die Frage, wie sich ein Spiel wie Schach über eineinhalb tausend Jahre erhalten konnte. Falls ich ihn richtig verstehe, lag und liegt das daran, dass Schach eine sehr vielseitige und fruchtbare Metapher ist. Z. B. wirkte es als Vermittler von mathematischem Wissen (Schach als Abakus), als Sinnbild der gesellschaftlichen Ordnung, in der jeder seinen Platz hatte, und vieles mehr. Shrenk formuliert das besser als ich es könnte, deshalb ein Zitat:

“How could one game symbolize so many different entities, structures, relationships, notions? It largely came down to the fact that chess has been designed as a symbol to begin with. Out of the box, it came furnished with a wide variety of genetic attributes that lent themselves to an even wider variety of metaphorical implications: chess was a battle between two groups, each stratified by social ranking, contesting for domination over a finite piece of geography, interacting in a dynamic so complex it seemed to take on a life of its own, each army manipulated by a player, battling each other with wits rather than brawn, employing both tactics (short-term planing) and strategy (long-term planing), in a game that could never truly mastered. It was a long list of attributes, any combination of which could help fuel particular metaphors.”

Oder anders ausgedrückt: Kultuerell gesehen ist Schach vielleicht so eine Art Super-Spiegel, der offen ist für unsere verschiedensten Projektionen.

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Kommentar zu Harry Potter – oder: Zauberschach für Muggel von Mynona Zwo http://www.schachfieber.de/2010/08/04/harry-potter-oder-zauberschach-fuer-muggel/comment-page-1/#comment-17 Mynona Zwo Fri, 06 Aug 2010 06:49:50 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=1619#comment-17 Vielen Dank für die ausführlichen Infos. Den Harry Potter-Filmen kann ich zwar wenig bis nichts abgewinnen, aber die Bücher finde ich großartig, wobei ausgerechnet der erste Band m.E. in Sachen Tiefgang und Spannung etwas abfällt. Es stellt sich allerdings die Frage, ob nicht die Gesamtkonzeption mehr von einer 'Schachpartie' enthält, als es die - vom ersten Band abgesehen - wenigen Schachanspielungen vermuten lassen. Im Grunde handelt es sich doch um den Kampf zweier Mächte 'Weiß' (Albus) und 'Schwarz' (Voldemort) - natürlich mit den entsprechenden Grautönen, das eben ist eine der Stärken von J.K. Rowling -, die die Fäden (weitgehend) in der Hand halten und nach ihrer Strategie Menschen/Wesen als 'Schachfiguren' ziehen lassen - mit (bereitwillig oder der Not gehorchend) einkalkulierten Opfern. Vielen Dank für die ausführlichen Infos. Den Harry Potter-Filmen kann ich zwar wenig bis nichts abgewinnen, aber die Bücher finde ich großartig, wobei ausgerechnet der erste Band m.E. in Sachen Tiefgang und Spannung etwas abfällt. Es stellt sich allerdings die Frage, ob nicht die Gesamtkonzeption mehr von einer ‘Schachpartie’ enthält, als es die – vom ersten Band abgesehen – wenigen Schachanspielungen vermuten lassen. Im Grunde handelt es sich doch um den Kampf zweier Mächte ‘Weiß’ (Albus) und ‘Schwarz’ (Voldemort) – natürlich mit den entsprechenden Grautönen, das eben ist eine der Stärken von J.K. Rowling -, die die Fäden (weitgehend) in der Hand halten und nach ihrer Strategie Menschen/Wesen als ‘Schachfiguren’ ziehen lassen – mit (bereitwillig oder der Not gehorchend) einkalkulierten Opfern.

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Kommentar zu Kampf der Könige: Aufklärung über “Opposition” von wilhelm http://www.schachfieber.de/2009/12/31/kampf-der-koenige-aufklaerung-ueber-opposition/comment-page-1/#comment-16 wilhelm Thu, 05 Aug 2010 19:56:53 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=960#comment-16 Hi Stefan! Vielen Dank für den freundlichen Kommentar. Meine Antwort kommt etwas spät, sorry. Habe mich einige Zeit wenig um die Website gekümmert. Beim Nachdenken über Deine Frage zur Diagonalopposition fiel mir folgende Stellung mit Schwarz am Zug ein: Weiß: Kd2, Bg3, h4 - Schwarz: Kd4, Bg4 Weiß scheint die Opposition zu haben, aber nach 1.-Ke4 2.Kc3 Ke5 ist es tatsächlich Schwarz, der sich mittels der Diagonalopposition verteidigt. Die Eingabe von "Diagonalopposition" in die Suchmaschine ergab dann den Fund: http://books.google.de/books?id=WYDHbh8I5J4C - "A Guide to Chess Endings" von Max Euwe und David Hooper (zum Lesen einfach auf das Titelbild klicken). Dort findet sich auf den ersten Seiten eine sehr gute Darstellung der Opposition - und auch die eben genannte Beispielstellung. Sogar die vier Oppositionssysteme werden vorgeführt. Also nichts Neues unter der Sonne. Tja, die alten Bücher.... Herzliche Grüße Wilhelm Hi Stefan!

Vielen Dank für den freundlichen Kommentar. Meine Antwort kommt etwas spät, sorry. Habe mich einige Zeit wenig um die Website gekümmert.

Beim Nachdenken über Deine Frage zur Diagonalopposition fiel mir folgende Stellung mit Schwarz am Zug ein:
Weiß: Kd2, Bg3, h4 – Schwarz: Kd4, Bg4
Weiß scheint die Opposition zu haben, aber nach 1.-Ke4 2.Kc3 Ke5 ist es tatsächlich Schwarz, der sich mittels der Diagonalopposition verteidigt.

Die Eingabe von “Diagonalopposition” in die Suchmaschine ergab dann den Fund: http://books.google.de/books?id=WYDHbh8I5J4C – “A Guide to Chess Endings” von Max Euwe und David Hooper (zum Lesen einfach auf das Titelbild klicken). Dort findet sich auf den ersten Seiten eine sehr gute Darstellung der Opposition – und auch die eben genannte Beispielstellung.

Sogar die vier Oppositionssysteme werden vorgeführt. Also nichts Neues unter der Sonne. Tja, die alten Bücher….

Herzliche Grüße
Wilhelm

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Kommentar zu Schulfach Schach? – Teil 1: Die Begründungsfalle von Eberhard Schabel http://www.schachfieber.de/2010/07/16/schulfach-schach-teil-1-die-begruendungsfalle/comment-page-1/#comment-15 Eberhard Schabel Thu, 22 Jul 2010 09:50:16 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=1057#comment-15 Hallo Eine Interessante Sichtweise zum Thema Schach als Schulfach. Aus meiner Sicht ist die Einführung eines Schulfaches SCHACH ein Fehler und könnte dazu führen, dass Kinder die Freude und den Spaß, als Motivation Schach zu lernen, verlieren, da durch den Stundenplan eine Pflicht entsteht Schach lernen zu müssen. Kinder die sich wirklich dem Spiel nähern wollen, werden zumindest während der Unterrichtsstunde ausgebremst, da es natürlich auch beim Schulfach Schach Kinder in der Klasse gibt, die ihr Desinteresse an diesem Lernstoff auf vielfälltigste Art kundtun. Desweiteren werden die Eltern in den Irrglauben versetzt, dass Schach viele schulische Lern- und- Konzentrationsprobleme des Kindes löst. Interessant wäre auch eine Studie darüber, wieviel Kinder in Trier sich nach dem Wechsel auf ein zBsp Gymnasium noch mit Schach beschäftigen um den erreichten ausgewiesenen schulischen "Leistungsstand" aus der Grundschulzeit weiter auszubauen. Persönlich werde ich auch weiterhin Schach auf freiwilliger Basis anbieten, da ich dann weiss, dass die Kinder der Kurse Schach lernen wollen. Gruß Eberhard Schabel Hallo
Eine Interessante Sichtweise zum Thema Schach als Schulfach.
Aus meiner Sicht ist die Einführung eines Schulfaches SCHACH ein Fehler und könnte dazu führen, dass Kinder die Freude und den Spaß, als Motivation Schach zu lernen, verlieren, da durch den Stundenplan eine Pflicht entsteht Schach lernen zu müssen.
Kinder die sich wirklich dem Spiel nähern wollen, werden zumindest während der Unterrichtsstunde ausgebremst, da es natürlich auch beim Schulfach Schach Kinder in der Klasse gibt, die ihr Desinteresse an diesem Lernstoff auf vielfälltigste Art kundtun.
Desweiteren werden die Eltern in den Irrglauben versetzt, dass Schach viele schulische Lern- und- Konzentrationsprobleme des Kindes löst.
Interessant wäre auch eine Studie darüber, wieviel Kinder in Trier sich nach dem Wechsel auf ein zBsp Gymnasium noch mit Schach beschäftigen um den erreichten ausgewiesenen schulischen “Leistungsstand” aus der Grundschulzeit weiter auszubauen.
Persönlich werde ich auch weiterhin Schach auf freiwilliger Basis anbieten, da ich dann weiss, dass die Kinder der Kurse Schach lernen wollen.
Gruß
Eberhard Schabel

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Kommentar zu Software für Blindschach-Übungen von ChessEye http://www.schachfieber.de/2009/10/07/software-fuer-blindschach-uebungen/comment-page-1/#comment-14 ChessEye Tue, 20 Apr 2010 07:01:41 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=351#comment-14 Danke für die Erwähnung in diesem Artikel. Ein paar Ergänzungen: - Chesseye bzw. das Online-Training dazu hat nichts mit dem ava-Trainer von Sourceforge zu tun, das sind 2 verschiedene Programme - Chesseye läuft (mit wenigen Einschränkungen, z.B. angezeigter Werbung für die Vollversion) auch ohne Registrierung - Das Online-Training ist nur dahingehend beschränkt, das man am Tag nicht mehr als 200 Fragen beantworten kann (muss leider sein wegen Traffic) Danke für die Erwähnung in diesem Artikel. Ein paar Ergänzungen:
- Chesseye bzw. das Online-Training dazu hat nichts mit dem ava-Trainer von Sourceforge zu tun, das sind 2 verschiedene Programme
- Chesseye läuft (mit wenigen Einschränkungen, z.B. angezeigter Werbung für die Vollversion) auch ohne Registrierung
- Das Online-Training ist nur dahingehend beschränkt, das man am Tag nicht mehr als 200 Fragen beantworten kann (muss leider sein wegen Traffic)

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Kommentar zu “Tote Stellungen” in Regelwerk, Komposition und Partie von Alfred Pfeiffer http://www.schachfieber.de/2009/12/16/tote-stellungen-in-regelwerk-komposition-und-partie/comment-page-1/#comment-13 Alfred Pfeiffer Sun, 18 Apr 2010 10:17:06 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=842#comment-13 FIDE-Regeln: Die in den FIDE-Schachregeln von 1992/93 erwähnte Aufzählung (im damaligen Artikel 10.4) gibt es seit den FIDE-Regeln von 1984 (Thessaloniki, damals im Artikel 10.7). Die vorherige Nicht-Regelung dieser Sonderfälle (FIDE-Regeln 1977) habe ich auch schon in der Fassung von 1960 (DSV-Taschenbuch 1960) vorgefunden. Im Problemschach findet man öfter Aufgaben zu Patt (Hilfspatt, Serienhilfspatt etc.), in deren Lösungen viele Züge lang durch "tote Stellungen" manövriert wird. Das war ja bis zum Erstellungsdatum 1984 ok. Gilt die "Tote-Stellung"-Regel auch im Märchenschach? FIDE-Regeln: Die in den FIDE-Schachregeln von 1992/93 erwähnte Aufzählung (im damaligen Artikel 10.4) gibt es seit den FIDE-Regeln von 1984 (Thessaloniki, damals im Artikel 10.7). Die vorherige Nicht-Regelung dieser Sonderfälle (FIDE-Regeln 1977) habe
ich auch schon in der Fassung von 1960 (DSV-Taschenbuch 1960) vorgefunden.

Im Problemschach findet man öfter Aufgaben zu Patt (Hilfspatt, Serienhilfspatt etc.),
in deren Lösungen viele Züge lang durch “tote Stellungen” manövriert wird. Das war ja bis
zum Erstellungsdatum 1984 ok. Gilt die “Tote-Stellung”-Regel auch im Märchenschach?

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Kommentar zu Kampf der Könige: Aufklärung über “Opposition” von Stefan http://www.schachfieber.de/2009/12/31/kampf-der-koenige-aufklaerung-ueber-opposition/comment-page-1/#comment-12 Stefan Tue, 16 Feb 2010 08:48:00 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=960#comment-12 Hi Wilhelm, Deine Abhandlung über die Opposition ist wirklich hervorragend. Ich kann dies relativ gut beurteilen, da ich mich vor kurzem selbst an einem Artikel über dieses Thema versucht hatte und im Rahmen der Vorbereitung einiges über das Thema gelesen hatte. Übrigens war ich auf der Suche nach einem guten Bsp. für eine Opposition auf einer Diagonale und konnte kein schönes finden. Kennst Du ein geeignetes Bsp? Gruß, Stefan Hi Wilhelm,

Deine Abhandlung über die Opposition ist wirklich hervorragend. Ich kann dies relativ gut beurteilen, da ich mich vor kurzem selbst an einem Artikel über dieses Thema versucht hatte und im Rahmen der Vorbereitung einiges über das Thema gelesen hatte.
Übrigens war ich auf der Suche nach einem guten Bsp. für eine Opposition auf einer Diagonale und konnte kein schönes finden. Kennst Du ein geeignetes Bsp?

Gruß,
Stefan

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Kommentar zu “Tote Stellungen” in Regelwerk, Komposition und Partie von Gebigke http://www.schachfieber.de/2009/12/16/tote-stellungen-in-regelwerk-komposition-und-partie/comment-page-1/#comment-11 Gebigke Mon, 08 Feb 2010 16:23:12 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=842#comment-11 Eine andere Sache, an die ich mich bei diesem Thema "Partieende durch Matt bzw. tote Stellung" erinnere, ist das Finale einer Partie, in der es nach einem Endspiel D/S vs. D schließlich zum Damentausch kam. Aber statt die Dame zurückzuschlagen, schob mein Gegner, der in Form des Springers ja bis dahin über eine Mehrfigur verfügte und natürlich seit einer Weile noch letzte Gewinnversuche unternommen hatte, die verbliebenen Figuren zusammen. Später fiel mir ein, daß dies nach außen hin eigentlich wie eine ganz normale Partieaufgabe aussah. Figuren zusammenschieben kann eigentlich nur bedeuten "ich gebe auf"! Er war schließlich nicht verpflichtet, meine Dame zu schlagen! Wahrscheinlich hätte man dies in diesem Moment nicht einklagen können - und wohl auch nicht wollen - , weil nichts unterschrieben war (damals galt diese Unterschriftsregel wohl auch noch nicht), aber mein Gegner hätte sicherlich einige bange Augenblicke überstehen müssen, wenn man aus Spaß Anstalten gemacht hätte, den vollen Punkt zu beaspruchen. Eine andere Sache, an die ich mich bei diesem Thema “Partieende durch Matt bzw. tote Stellung” erinnere, ist das Finale einer Partie, in der es nach einem Endspiel D/S vs. D schließlich zum Damentausch kam. Aber statt die Dame zurückzuschlagen, schob mein Gegner, der in Form des Springers ja bis dahin über eine Mehrfigur verfügte und natürlich seit einer Weile noch letzte Gewinnversuche unternommen hatte, die verbliebenen Figuren zusammen. Später fiel mir ein, daß dies nach außen hin eigentlich wie eine ganz normale Partieaufgabe aussah. Figuren zusammenschieben kann eigentlich nur bedeuten “ich gebe auf”! Er war schließlich nicht verpflichtet, meine Dame zu schlagen! Wahrscheinlich hätte man dies in diesem Moment nicht einklagen können – und wohl auch nicht wollen – , weil nichts unterschrieben war (damals galt diese Unterschriftsregel wohl auch noch nicht), aber mein Gegner hätte sicherlich einige bange Augenblicke überstehen müssen, wenn man aus Spaß Anstalten gemacht hätte, den vollen Punkt zu beaspruchen.

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Kommentar zu “Tote Stellungen” in Regelwerk, Komposition und Partie von Gebigke http://www.schachfieber.de/2009/12/16/tote-stellungen-in-regelwerk-komposition-und-partie/comment-page-1/#comment-10 Gebigke Mon, 08 Feb 2010 16:22:44 +0000 http://www.schachfieber.de/?p=842#comment-10 Ich erinnere mich an ein Beispiel aus der Schachzeitung, würde sagen so Mitte der 90er Jahre, als im Zeitnotfinish einer Partie - wenn ich mich recht entsinne, der 1.Bundesliga - ein Spieler durch ein Damenschach mitten auf dem Brett mattgesetzt wurde, aber weder er noch sein Gegner diese Tatsache erkannten. Der König lief also getrieben von weiteren Schachgeboten über eine illegale Route wieder in sichere Gefilde und ich glaube, es endete remis. Bestimmt kann sich der Chefredakteur von "Schach" noch an diese Anekdote erinnern. Ich erinnere mich an ein Beispiel aus der Schachzeitung, würde sagen so Mitte der 90er Jahre, als im Zeitnotfinish einer Partie – wenn ich mich recht entsinne, der 1.Bundesliga – ein Spieler durch ein Damenschach mitten auf dem Brett mattgesetzt wurde, aber weder er noch sein Gegner diese Tatsache erkannten. Der König lief also getrieben von weiteren Schachgeboten über eine illegale Route wieder in sichere Gefilde und ich glaube, es endete remis. Bestimmt kann sich der Chefredakteur von “Schach” noch an diese Anekdote erinnern.

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